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Warum weinen wir, wenn wir traurig sind, und wenn wir glücklich sind

Weinen ist Ausdruck vieler Emotionen, aber was steckt genau dahinter?
Bild: Ksenia Makagonova

Tränen sind die Reaktion unseres Auges auf einen äußeren Reiz. Ist das ein Staubkorn oder sind es die reizenden Dämpfe beim Zwiebelschneiden, fließen sogenannte „reflektorische Tränen“. Ist das Trauer, fließen „emotionale Tränen“. Der Ablauf ist immer gleich: Das Gehirn erkennt den Reiz (egal ob „scharfer Zwiebelgeruch“ oder „verlorener Teddy“) und erteilt der Tränendrüse über die Verschaltung von Nerven das Kommando zur Tränenproduktion.

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„Emotionale Tränen“ werden nicht nur durch Trauer, sondern auch durch Wut oder Angst ausgelöst – oder durch große Freude! Und zwar unter anderem deswegen, weil uns diese Glücksmomente auch an traurige Momente in diesem Zusammenhang erinnern. Wenn du deinen Lieblingsteddy verloren hast und endlich wiederfindest, weinst du also zweimal aus demselben Grund!

Bei der Beantwortung unserer Frage warum wir weinen, half uns DR. HEMMA RESCH, Fachärztin für Augenheilkunde & Optometrie

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