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Wann hast du das letzte Mal laut vorgelesen? Bestimmt kommen dir nun abendliche Gute-Nacht-Geschichten für Kinder in den Kopf. Oder vielleicht erinnerst du dich an die Volksschulzeit, als man das Lesen noch üben musste. Beim lauten Lesen versinken wir schneller in die Geschichte, wir lesen aufmerksamer und konzentrieren uns auf uns. Ja, lautes Lesen ist eine intensive, geradezu intime Achtsamkeitsübung.

Vorlesen als Meditation

Jedes einzelne Wort bewusst hören, sich fokussieren, ganz im Moment sein – lautes Lesen wirkt wie eine Meditation. Es macht frei und glücklich. Zugegeben, am Anfang kann es sich etwas merkwürdig anfühlen, seine eigene Stimme so intensiv wahrzunehmen, aber wenn man sich mal darauf eingelassen hat, ist es Balsam für die Seele.

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Bücherstapel mit einem frischen Blätterzweig

Bild: Alex Loup/ Unsplash

Neben einem Boost für die Psyche ist aktives Lesen auch ein super Gehirntraining. Laut Studien verbessert es unsere Merkfähigkeit um bis zu 15 Prozent. Falls du diesen Satz also laut gelesen hast, wirst du dich morgen sicher noch daran erinnern.

Heutzutage sind wir es gewohnt, ohne viel nachzudenken von einer Internetseite zur nächsten zu scrollen. Mit Büchern dürfen wir endlich wieder zur Ruhe kommen. Statt um ein Wettrennen geht es beim Lesen um Achtsamkeit. Der Unterschied sei in etwa so, als würde man mit einem Auto die Straße entlangfahren oder gemächlich zu Fuß gehen – beim Spazieren fallen einem auch die kleinen Dinge am Wegesrand auf.