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Was passiert, wenn ich ins „Narrenkastl“ schaue?

Hin und wieder muss das Hirn in den „Leerlauf" schalten, um überhaupt richtig funktionieren zu können. Was das genau bedeutet, weiß VitalCoach Barbara Schagerl-Müllner.
von red

Unser Gehirn muss alle Informationen, die auf uns einströmen, aufräumen, um sich neu zu sortieren. Um Wichtiges und Unwichtiges zu trennen. Diese Auszeit ist essenziell für uns. Dabei starren wir oft unbewusst an eine Wand und lassen unseren Geist frei laufen.

Bild: Sophia Nicolandoni/ Agent Azur

Das steckt hinter dem Narrenkastl

24 Stunden am Tag schwingen unsere Gehirnwellen in einer dieser fünf Frequenzen:

  • Delta (bei Tiefschlaf oder Regeneration),
  • Theta (tiefe Meditation, leichter Schlaf und Träume),
  • Alpha (wache Entspanntheit, Gelassenheit, Ruhe),
  • Beta (normaler Wachzustand) oder
  • Gamma (bei extremer Konzentration oder Notsituationen).

Tagträumen, sinnieren oder ins sogenannte Narrenkastl schauen entspannt unser Gehirn. Es bringt sich dadurch vom Gamma- oder Beta- in den Alpha-Bereich. In diesem Zustand arbeitet unser Gehirn ganzheitlicher und vernetzter. Bewusste und unbewusste Gehirnfunktionen sind miteinander verbunden. Deshalb kommen uns beim Tagträumen auch die besten Ideen.

Antwort von: MAG. BARBARA SCHAGERL-MÃœLLNER, UNIQA VitalCoach und Sportwissenschaftlerin

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