Vegan grillen: So wird es zum Genuss

Tofu & Co. am Grill ist Geschmackssache? Nicht mehr! Denn wenn wir vegane Spezialitäten richtig grillen, schmecken sie wirklich jedem.

Vegane Bratwürstchen, Burger-Patties & Co. gibt’s mittlerweile in so gut wie jedem Kühlregal. Dazu legen wir Zucchini, Paprika, Auberginen, Kartoffeln und vielleicht auch Ausgefallenes wie Ananas auf den Grill. Damit der vegane Grillgenuss gelingt, braucht es nur ein paar Infos für ein herrliches Geschmackserlebnis.

Vegan grillen: Was wir wissen sollten

1. Auf die Marinade kommt es an

Tofu und Gemüse am Grill sind langweilig? Keineswegs! Es kommt nur auf die richtige Marinade an. Würzig mariniert schmeckt’s doppelt so gut. Dafür dürfen wir tief in den Kräutertopf greifen und viele tolle Gewürze wie etwa Thymian, Oregano, Rosmarin, Paprikapulver und natürlich Salz und Pfeffer nutzen.

2. Gut einölen

Vegane Fleischalternativen haben einen viel niedrigeren Fettgehalt als Fleisch. Deshalb sollten wir darauf achten, dass die Vegan-Würstchen & Co. nicht austrocknen. Wer das vegane Grillgut nicht ohnehin ölig mariniert hat, sollte sie spätestens direkt vorm Grillen großzügig mit Öl bestreichen. Beim Wenden darf der Vorgang gerne wiederholt werden.

Am besten greifen wir zu Ölen, die den hohen Temperaturen beim Grillen standhalten wie beispielsweise Rapsöl.

3. Ersatzprodukte nur kurz anbraten

Die Garzeiten von Fleischersatz wie Tempeh, Seitan und Tofu sind viel kürzer als die von Fleisch. Meistens brauchen sie nicht länger als 10 Minuten um gar und kross zu sein. Vegan grillen geht also um einiges schneller und die Bäuche werden schneller gefüllt. Also bitte nicht die Zeit übersehen und die veganen Ersatzprodukte nicht zu lange am Grill liegen lassen.

4. Gemüse richtig grillen

Bei festen Gemüsesorten wie Maiskolben, Karotten oder Kohlrabi bietet es sich an, sie vorher kurz im Wasser zu kochen. So landen sie beim Grillen viel schneller am Teller. Gemüsescheiben sind meist noch schneller durch. Je nach Dicke der Scheiben brauchen sie oft nicht länger als fünf Minuten, am besten schonend in Schalen grillen. Übrigens: Auch Gemüsescheiben von Zucchini, Aubergine & Co. schmecken noch besser, wenn sie vorher mariniert werden.

5. Nicht vor Neuem zurückschrecken

Es gibt so viele Möglichkeiten für veganes Grillgut, an die wir oft gar nicht denken. Maiskolben, Süßkartoffeln, Karfiol-Steaks oder vielleicht exotisch mit gegrillter Ananas, Falafel oder gegrillter Avocado? Ausprobieren und Neues wagen heißt die Devise! Unzählige köstliche Rezepte von Grill-Polenta bis Grill-Gnocchi warten darauf, von dir und deinen Gästen verkostet zu werden.

6. Viele bunte Beilagen

Die heimlichen Stars beim Grillen sind doch ohnehin die Beilagen, stimmt’s? Knoblauchbrot, Ciabatta und Focaccia, Salate von Kartoffelsalat über Quinoa-Salat bis Nudelsalat und natürlich die vielen Dips und Saucen wie Ketchup, Hummus oder Guacamole – all diese Köstlichkeiten können meist ganz ohne Aufwand vegan genossen werden bzw. sind viele davon ohnehin schon vegan.

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