Kawina und Kacheata Eath

Wie man den richtigen Personal Trainer findet

Maßgeschneidertes Training wirkt nachhaltig, weil du zu deinem Ziel gecoacht und persönlich begleitet wirst. Kawina Eath verrät, worauf es bei der Auswahl ankommt.
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Bild: Getty Images

Ein Mensch, mit dem man viel Zeit verbringt, muss einfach zu einem passen. Das gilt nicht nur fürs Privatleben, das gilt auch für die Wahl des Personal Trainers. Immerhin schwitzt, schimpft und entwickelt man sich an der Seite dieser Person – und das in regelmäßigen Abständen. Ganz nah. Seite an Seite.

Individuelles Training

Auf deine ganz speziellen Bedürfnisse angepasstes Training ist sicherlich der effektivste Weg, um deine sportlichen Ziele zu erreichen. Persönliches Training ist für jedes Niveau geeignet, vom absoluten Anfänger bis zum Spitzensportler. Egal ob man Muskeln aufbauen, die Ausdauer steigern, eine neue Sportart erlernen oder einfach nur fitter werden will:

Ein eigener Coach trainiert dich, wann und wie es zu dir und deinen Lebensumständen passt.

Darüber hinaus kontrolliert er die korrekte Ausführung der Übungen und passt das Training an die Gegebenheiten und Fortschritte an. Er sorgt für die richtige Motivation und für Abwechslung, damit es dir leichter fällt, dranzubleiben.

5 Dinge, auf die du bei der Auswahl achten solltest

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Bild: Bruce Mars/Unsplash

1. Ein guter Trainer hat eine qualifizierte Ausbildung

Manchmal scheint es mir, als gäbe es im Netz, vor allem auf Social Media, fast nur mehr Personal Trainer. Keine Ahnung, wer unsere Straßen säubert oder unser Brot bäckt – Personal Trainer ist der Job der Stunde. Nun: Da es kein geschütztes Gewerbe ist, darf jeder diesen Beruf ausüben.

Im Kennenlern-Gespräch sollte also immer zuerst nach der Ausbildung und den dazu gehörigen Zertifikaten und Abschlüssen gefragt werden. 

Auch die fachlichen Kompetenzen stehen bei der Auswahl an vorderster Stelle. Für einen Marathonlauf etwa brauche ich einen Lauftrainer und wäre mit einem klassischen Fitness-Profi aus einem Studio falsch beraten. Such dir also einen Spezialisten in der jeweiligen Sportart, in der du reüssieren möchtest.

2. Ein guter Trainer achtet auf deine Ernährung

Der optimale Trainer sollte den Menschen als Ganzes betrachten. Er hinterfragt Lebensumstände und versucht, dein Training mit deinem Alltag in Einklang zu bringen. Dazu gehört selbstverständlich auch das Thema Ernährung – womit sich ein Trainer wirklich gut auskennen sollte.

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Bild: Joseph Gonzalez/Unsplash

3. Ein guter Trainer definiert Ziele

Der Trainer kontrolliert in regelmäßigen Abständen deine Trainingserfolge und passt das Training gegebenenfalls regelmäßig an.  Ziele sind wichtig, sie helfen uns bei der Orientierung. Egal ob du ein paar Kilo loswerden, beim Wandern nicht außer Atem geraten oder einen Marathon laufen willst.

4. Ein guter Trainer hat seinen Preis

Vorsicht bei Dumping-Preisen, Profis haben ihren Preis. Selbstständige Personal Trainer verlangen für eine Einheit schon mal 80 Euro aufwärts und müssen sich nicht für einen Spottpreis auf dem Markt hergeben.  Falls das Börserl nicht so viel hergibt:  Manche Personal Trainer bieten ihre Coachings auch in kleineren Gruppen an. Man teilt sich eine Fitness-Einheit mit anderen und bekommt den Full-Service zu einem günstigeren Preis.

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Bild: Victor Freitas/ Unsplash

5. Die Chemie muss stimmen

Du wirst viel Zeit mit deinem Coach verbringen. Er soll begeistern und zum Durchhalten motivieren können. Da ist die Chemie ein entscheidender Faktor! Er muss nicht dein bester Freund werden, aber Vertrauen und Verständnis sind wichtig. Von allen genannten Faktoren ist die Chemie die Wichtigste – denn nur damit bleibt die Freude am Training erhalten und wird ein Teil deines Lebens.

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