So machst du eine heilende Gänseblümchensalbe

Das Gänseblümchen ist der geheime Star jeder Kräuterapotheke. Denn trotz seines bescheidenen Auftritts stecken in ihm Durchhaltevermögen, Stärke – und jede Menge Heilwirkungen.

Er liebt mich, er liebt mich nicht … Auf diese Frage kann das kleine Gänseblümchen keine zuverlässige Antwort geben. Was es sehr wohl kann, erklärt Kräuterpädagogin Monika Kronsteiner: „Das Gänseblümchen unterstützt uns, das Unscheinbare in uns zu entdecken, unsere innere Stärke zu erkennen und Selbstvertrauen aufzubauen.“

In Bad Kreuzen stellt sie Gänseblümchensalbe nach einem Rezept der Marienschwestern her, die für die Wahrung des traditionellen europäischen Heilwissens bekannt sind. Die Salbe wirkt heilend bei Schürfwunden, kühlend bei Prellungen und straffend bei Augenfalten. Erfahre hier, wie du einen Gänseblümchenhonig selber machst!

Schritt für Schritt zur Gänseblümchensalbe

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Eine für alles: Die Gänseblümchensalbe nach traditionellem Rezept heilt, kühlt und strafft die Haut.

1. Gänseblümchen in ein feuerfestes Glas geben, mit Öl auffüllen und etwa eine Stunde im 30 bis 40 Grad warmen Wasserbad ziehen lassen. Immer wieder umrühren.
2. Wenn die Kräuter gut ausgezogen sind, das heißt, wenn sich die wertvollen Inhaltsstoffe im Öl befinden und sich die Blüten am Boden absetzen, abseihen.

https://www.carpediem.life/901/kraeuterkunde-gaensebluemchen/

3. Zum Ölauszug kommt nun das Bienenwachs. Auf ca. 60 Grad erhitzen, damit das Wachs schmelzen kann. Gut verrühren.
4. Die fertige Salbe in Tiegel à 50 ml abfüllen und auskühlen lassen, dann erst verschließen.

Foto: Karin Hackl

Set-Styling: Eveline Zemplenyi 
Kamera, Schnitt: Stephan Zenz

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