Warum ziehen uns Wasserfälle magisch an?

Wasserfälle waren schon immer besondere Orte für uns. Was die Kraft, der sich ins Tal stürzenden Wassermassen auslöst, weiß Dr. Arnulf Hartl.
von red
Bild: Getty Images

Einmal tief einatmen

Allein durch das Anschauen eines Wasserfalls beginnt der Mensch tiefer einzuatmen, der Pulsschlag reduziert sich, und inmitten des Getöses dieser Naturgewalt macht sich im Betrachter eine tiefe innere Ruhe breit. Das funktioniert sogar, wenn man einen Wasserfall nur virtuell auf einem Monitor mit 3D- Brille anschaut! In natura passiert jedoch noch etwas, das die magische Anziehungskraft der in die Tiefe stürzenden Wassermassen erklärt. Die winzigen Aerosole, stark elektrisch geladene Wasser-Luft-Verbindungen, die 200-mal kleiner sind als die Tröpfchen eines Asthmasprays, können ganz tief eingeatmet werden und haben dadurch nicht nur reinigende, sondern in vielen Fällen auch heilende Wirkung.

Wasser wirkt

Dabei hat jeder Wasserfall seine eigene physikochemische Signatur und wirkt bei unterschiedlichen Erkrankungen. Am Institut für Ökomedizin in Salzburg wurde in Studien nachgewiesen, dass etwa die mikroskopisch kleinen Tröpfchen der Krimmler Wasserfälle gegen Allergien und Asthma helfen. Der Gartlwasserfall im Nationalpark Hohe Tauern wiederum stärkt das Immunsystem und reduziert chronische Stresszustände.

Nachgefragt bei: UNIV.-DOZ. DR. ARNULF HARTL, Leiter des Instituts für Ökomedizin an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg

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