Eine Raumexpertin verrät, wie du dir mit einfachen Mitteln daheim eine Wohlfühloase einrichtest

Total umsetzbar: Ein Platz für dich alleine, an dem dir die besten Gedanken kommen und du ganz in dir ruhen kannst.
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Bild: Inside Weather/Unsplash

Wer wünscht sich nicht ein eigenes Zimmer, das man ganz alleine, nach eigenen Vorstellungen gestalten kann? Die gute Nachricht: Kein Wohnort ist dafür zu klein, sagt Raumexpertin Maria Husch.

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Bild: Maria Husch

„Überlegen Sie, was es braucht, damit dieses Plätzchen genau Ihnen entspricht: voll und ganz. Suchen Sie sich Inspirationen in Katalogen oder Zeitschriften. Auch ein Visionsboard kann hilfreich sein.“

So einfach geht’s

Es sollte ein Platz sein, den man immer wieder sieht. Also nicht etwa auf dem Dachboden, empfiehlt die Expertin. Ein gemütlicher Sessel, zwei, drei große Bodenkissen, ein schöner Teppich neben dem Bett – schön wäre, wenn alleine der Anblick ein wohliges Gefühl auslöst und man weiß: Das ist meins, dahin kann ich mich zurückziehen, alles loslassen.

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Bild: Krisztina Papp/Unsplash

Husch: „Einer meiner Lieblingsplätze ist meine Badewanne. In kleinen Auszeiten höre ich Podcasts, lese Bücher, lasse es mir gutgehen. So habe ich diesen Ort positiv aufgeladen, und wenn ich heute nach einem stressigen Tag den Raum betrete, merke ich sofort, wie die positive Energie wirkt.“

Die wichtigste Regel: Man soll an diesem Ort zur Ruhe finden. Zwischen dem bunten Familientreiben, neben Playstation, Abendessen und Co wird man eher wenig relaxen.

Bügelwäsche? Tschüß!

Ein weiterer Tipp der Wohlfühltrainerin: Am Lieblingsplatz sollten große und kleine Herausforderungen wie etwa die Bügelwäsche nicht sichtbar sein. Ordnung halten ist das Zauberwort. „Man kann ja auch einen Paravent oder eine Pflanze als Raumtrenner nutzen, um so manche Dinge zu verstecken.“

Das Unterbewusstsein tue sich mit zu vielen hervorblitzenden Aufgaben schwer, zur Ruhe zu kommen und positive Energie zu tanken. Immer wieder etwas Neues, Schönes hinzuzufügen sei ebenfalls wohltuend: so etwa frische Blumen, ein kuscheliger Polster oder ein Bild.

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Bild: Tetiana Shadrina/Unsplash

Letztendlich geht es darum, dass man sich so richtig geborgen fühlt, gerne nach Hause kommt und ein Lächeln auf die Lippen gezaubert wird. Das gelingt vor allem dann, wenn man seinen Ort mit möglichst viel positiver Energie auflädt: Sammle hier Eindrücke und Erinnerungen, die guttun.

Ziele erarbeiten, Erfolge feiern … und ein erster könnte sein, dass man seinen ganz persönlichen Kraftplatz endlich gefunden hat.

Lesetipp: http://mariahusch.com/checkliste

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