Ines Glatz-Deuretzbacher

Die 5 besten Übungen für den Bauch

Für den Traum von einer flachen Mitte muss man nicht unbedingt ins Fitnessstudio pilgern – es geht auch ganz leicht zuhause.
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Eine starke Bauchmuskulatur bringt neben einem optischen Effekt jede Menge Vorteile: Sie stabilisiert und entlastet die Wirbelsäule, beugt Rückenbeschwerden und schützt die inneren Organe. Insgesamt sorgt ein trainierter Core gemeinsam mit einem starken Rücken für mehr Balance und Stabilität, wovon man bei allen Sportarten profitiert. 

Um hier effektiv vorzugehen, müssen drei Muskelgruppen bedient werden: die geraden, die seitlichen und die hinteren Bauchmuskeln. Sie umschließen den Bauch- und Beckenraum und verbinden den Brustkorb mit dem Becken.

Ein Sixpack hat jeder

Um die Bauchmuskeln auch sichtbar zu machen, reicht Training alleine leider nicht: „Dein Sixpack entsteht in der Küche“ – dieser Satz kommt nicht von ungefähr.

Wer sichtbare Erfolge erzielen will, muss sich gesund und ausgewogen ernähren und den Körperfettanteil reduzieren und natürlich auch dran bleiben. Etwa dreimal die Woche zu üben wäre ideal. Dabei das Belastungsniveau kontinuierlich steigern. So etwa von 3 x 15 auf 8 x 10 Wiederholungen – und die Pausenzeiten zwischen den Sätzen verkürzen.

Wer sichtbare Erfolge erzielen will, muss sich gesund und ausgewogen ernähren und den Körperfettanteil reduzieren und natürlich auch dran bleiben

Die fünf besten Bauchübungen

Hier stellen wir dir fünf klassische Bauchübungen vor, die alle Bauchmuskelgruppen effektiv aktivieren. 

Plank: Für alle Bauchmuskelgruppen
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Diese ideale Ganzkörperübung trainiert alle Bauchmuskelgruppen gleichzeitig. Auf dem Bauch liegen und die Handflächen unterhalb der Schultern positionieren, Füße schulterbreit aufstellen und in die hohe Liegestützposition kommen. Der Körper bildet eine gerade Linie, Bauchnabel einziehen, Bauch anspannen. In dieser Position halten: Anfänger 30 Sekunden, Fortgeschrittene mindestens 60 Sekunden.

Sideplank: Seitliche und hintere Bauchmuskeln
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Für die Variation vom Plank geht man in die Seitlage und positioniert den Ellenbogen unterhalb der Schulter, der Unterarm ist abgelegt. Füße übereinander legen, Beine durchstrecken, die Hüfte anheben und somit eine gerade Linie bilden. Anfänger halten jede Seite 30 Sekunden, Fortgeschrittene 60 Sekunden.

Crunch: Speziell für die gerade Bauchmuskulatur
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In der Rückenlage werden die Füße hüftbreit aufgestellt. Mit den Fingern greift man an die Schläfen, und die Schulterblätter werden vom Boden abgehoben. Kontrolliert vorgehen, der Nacken bleibt entspannt. Kurz oben halten und langsam zurückgehen. Anfänger beginnen mit 3x 15 Wiederholungen (kurze Pause dazwischen).

Leg Lift: Untere, gerade Bauchmuskeln
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In der Rückenlage die Hände unter den Po schieben. Nun die Beine gestreckt anheben, sodass die Fersen Richtung Decke zeigen, wieder absenken, ohne sie am Boden abzulegen und wiederholen. Der untere Rücken wird dabei bewusst in den Boden gepresst. Anfänger beginnen mit 3x 15 Wiederholungen (kurze Pause dazwischen).

Russian Twist: Seitliche Bauchmuskeln
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Hier sitzt man und hebt die Beine leicht gebeugt etwas vom Boden ab. Nun den Oberkörper abwechselnd langsam nach rechts und nach links drehen. Hände fassen sich vor dem Körper. Langsam und kontrolliert ausführen. Anfänger beginnen mit 3x 15 Wiederholungen (kurze Pause dazwischen).

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