Tee fürs Baby: Das musst du wissen

Hm, braucht ein Säugling wirklich schon Tee? Reicht Milch aus Busen oder Flaschi nicht aus? Hier kommen Antworten.

Eine Tasse dampfender Tee tut uns gut und vertreibt so manches Wehwehchen. Doch gilt das auch für die Allerkleinsten? Ob Tee fürs Baby sinnvoll ist oder eher nicht, beschäftigt viele Eltern. Immerhin gilt Kräuter- oder Früchtetee als beliebter Durstlöscher. Tut man Babys an heißen Sommertagen damit also nicht automatisch etwas Gutes? Oder dann, wenn der Bauch böse zwickt? Tatsächlich gilt hier: weniger ist mehr.

Vor dem Beikoststart brauchen Babys normalerweise keine zusätzliche Flüssigkeit. (Mutter-)Milch enthält alle wichtigen Nährstoffe und stillt Babys Durst perfekt. Vor allem bei sehr kleinen Babys kann Tee zudem das natürliche Sättigungsgefühl durcheinanderbringen und für Saugverwirrung sorgen. Hast du Bedenken, dass dein Baby bei Hitze oder Krankheit zu wenig trinkt, besprichst du das am besten mit dem Kinderarzt oder der Kinderärztin. 

Ab wann Tee für Babys?

Ab welchem Alter ist Tee für Babys nun aber sinnvoll? Sobald du Milchmahlzeiten deines Babys durch Beikost ersetzt, braucht es zusätzliche Flüssigkeit. Nun darf es ruhig auch ein wenig Tee fürs Baby sein. Maximal 50 Milliliter über den Tag verteilt stellen einen guten Richtwert dar. Standardgetränk sollte allerdings Wasser bleiben. Es stillt Babys Durst am besten und überfordert die sensiblen Geschmacksknospen nicht. Ist der Nachwuchs krank oder plagen ihn Verdauungsbeschwerden, wirkt ein gut gewählter Babytee aber manchmal Wunder.   

Welcher Tee ist gut für Babys?

Hochwertiger Bio-Kräutertee ist ideal für Babys, denn im Gegensatz zu Früchtetee kommt er völlig ohne Zucker aus. Klassischer Babytee enthält meist Fenchel, Anis oder Kamille, was dem kleinen Bäuchlein bei Blähungen und Krämpfen guttut. Auch Rooibostee mögen Babys gerne, denn er ist mild im Geschmack. Hagebutten- oder Hibiskustee sind für die Allerkleinsten zwar gut geeignet, schmecken aber recht intensiv. Das mag nicht jedes Baby. Völlig ungeeignet ist koffeinhaltiger Schwarz- oder Grüntee. Auch mit Pfefferminztee tust du deinem Baby nichts Gutes, denn die ätherischen Öle können ihm gefährlich werden.

Tee fürs Baby richtig zubereiten

Der passende Tee fürs Baby kommt ohne künstliche Zusatzstoffe und Zuckerzusätze aus. Besonders gerne wählen Eltern daher Bio-Tee. Zubereitet wird Babytee am besten strikt nach Packungsbeilage. Achte darauf, dass das Wasser sprudelnd kocht, damit Keime keine Chance haben. Abschließend muss Babys Tee gut auskühlen, bevor er im Fläschchen oder Becher gereicht wird.

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