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Tanz, Baby!

Warum uns Tango, Streetdance oder Walzer nicht nur fit, sondern auch schlau und glücklich machen
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Editorial

Wann ist die wichtigste Zeit? Wer ist der wichtigste Mensch? Was ist die wichtigste Sache, die zu tun ist?“ – Aus: „Die drei Fragen“, Märchen von Leo Tolstoi (russischer Schriftsteller, 1828–1910)

Es war ein König, der diese drei Fragen stellte, weil er erkannt hatte, dass in den Antworten genug Weisheit steckt, um gut über sein Land zu herrschen und sich dabei auch selbst zu beherrschen.

Die Antwort auf die erste Frage kennen wir alle, wenn wir zufällig dran ­denken. Es ist die einzige Zeit, die wir haben; die einzige Zeit, um das zu tun, was uns wichtig ist oder guttut: jetzt. Was gestern war, ist geschehen, was morgen sein wird, wissen wir nicht (und wenn wir die Zukunft positiv ­beeinflussen wollen, dann müssen wir was tun, nämlich: jetzt!).

Die zweite Frage ist ein bisschen trickreich, genauso wie die Antwort, die der König auf verschlungenen Pfaden fand: Der wichtigste Mensch ist der, mit dem wir gerade zusammen sind, der uns in diesem Moment am nächsten ist. Wenn wir diesem Menschen, dem Partner, einer Kollegin, einem Kunden oder jemandem, den wir eben kennenlernen, ­ehrliche ­Aufmerksamkeit schenken, dann spürt das der andere, und wir selbst spüren es auch: die vielleicht schönste Form von Mitgefühl.

Apropos: Der Mensch, mit dem wir die meiste Zeit zusammen sind, sind erfahrungs­gemäß wir selbst. In der Früh beim Aufwachen, abends beim ­Einschlafen, oft genug dazwischen sind wir mit uns allein. Es wäre also ­genug Zeit, auch uns selbst, unserem Körper, unseren Träumen und ­Spinnereien ehrliche Aufmerksamkeit zu schenken; genug Zeit, uns selbst wichtig zu nehmen, wenn momentan kein anderer da ist (umgekehrt, sich also ­ausgerechnet dann zu wichtig zu nehmen, wenn viele andere da sind, kommt bekanntlich nicht so gut an).

Und damit sind wir bei der Antwort auf des Königs dritte Frage, die Antwort eins und Antwort zwei gewisser­maßen zusammenführt. Was ist die wichtigste Sache, die zu tun ist? Sich kümmern. Uije, könnte man jetzt denken, viel kümmern heißt auch viel Kummer. Heißt es nicht, wenn wir dem weisen König glauben wollen. Sich kümmern meint vielmehr, sorgsam und mit Geduld ans Werk zu gehen, für unseren ­Nächsten da zu sein – auch wenn das zwischendurch wir selbst sind.

Dabei wünschen wir viel Freude.

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Aus dem Inhalt

AUFWACHEN

Durch tiefen Schnee stapfen, einfach frei atmen. Im Wissen, dass wir alle gemeinsam auf dieser Reise namens Leben sind. Und allein deshalb an der Wursttheke öfter lächeln dürfen.

AUFLEBEN

Einen Leoparden wecken, sich zum Affen machen, in reinem Licht baden. Und dabei die Wurzeln des Wohlbefindens entdecken.

LOSLASSEN

Endlich wieder tanzen! Wir wirbeln, wippen, walzen durch die Zeit. Und wir nehmen sie uns. Für die ganz kleinen Dinge. Oder für richtig große.

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ANFANGEN

Winterwonne
Jeder Wintertag ist ein Geschenk für unsere Gesundheit. Vier gute Gründe, an kalten Tagen rauszugehen.
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AUFLEBEN

AUFLEBEN
Spürst du das Tier in dir?

Hüpfen wie ein Frosch, schleichen wie ein Leopard, auf allen vieren wie ein Affe? „Animal Moves“ sind mehr als ein Workout. Sie aktivieren unsere Urkräfte.

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LOSLASSEN

Mit Liebe und Bananen
Autorin Waltraud Hable begibt sich auf die Spuren einer Elefantenflüsterin – und lernt, wie Liebe die Grenzen im Kopf überwindet.
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