Janine 1
(Foto: Marcel Koehler)
Was ist schöner: von zuhause wegfahren oder zuhause ankommen? – Janine, 20, Rezeptionistin aus Stall in Kärnten: „Von zuhause wegfahren. Weil du einfach viel sehen kannst, du erlebst viel mehr, du siehst die Welt.“
Patrick 2
(Foto: Marcel Koehler)
Was ist schöner: von zuhause wegfahren oder zuhause ankommen? – Patrick, 33, Grafik-Designer aus Wien: „Ich glaube, es ist beides gleich schön. Aber es ist vielleicht ein bisschen schöner, nach Hause zu kommen. Weil’s ein Heimkommen ist. Dieses Heimatgefühl… Dort, wo man sich niedergelassen hat, dort ist man auch mit seinem Herzen. Und da kommt man wieder an.“
Verena 2
(Foto: Marcel Koehler)
Was ist schöner: von zuhause wegfahren oder zuhause ankommen? – Verena, 21, Studentin aus Wien: „Gute Frage. Sowohl als auch. Die Zeit außerhalb von zuhause zu genießen ist sehr wichtig. Aber wieder nach Hause zu kommen, macht mir genauso viel Freude.“
Georg 2
(Foto: Marcel Koehler)
Was ist schöner: von zuhause wegfahren oder zuhause ankommen? – Georg, 54, freiberuflicher Autor aus Wien: „Beides. Also ich reise sehr gerne, komme aber auch immer wieder gerne nach Wien zurück, weil ich liebe diese Stadt und ihre Möglichkeiten. Die Urbanität, die Kultur, die Menschen, die Musik – wunderbar.“
Katharina 2
(Foto: Marcel Koehler)
Was ist schöner: von zuhause wegfahren oder zuhause ankommen? – Katharina, 33, Grafik-Designerin aus Wien: „Von zuhause wegfahren. Weil es aufregend ist. Und weil für mich die Vorfreude eine der schönsten Freuden ist.“
Erich 1
(Foto: Marcel Koehler)
Was ist schöner: von zuhause wegfahren oder zuhause ankommen? – Erich, 52, Zauberer, Clown und Techniker in der Chip-Entwicklung aus Graz: „Von zuhause wegfahren. Warum? Weil dann was Neues passiert. Ich bin Reisender. Ich tu gern strawanzen, herumzigeunern, am liebsten ohne ein Muss, ohne einen Auftraggeber, der sagt: Du musst jetzt das und das tun.“
Maximilian 2
(Foto: Marcel Koehler)
Was tust du, um zur Ruhe zu kommen? – Maximilian, 22, Wien, Soziologiestudent: „Ich hab Meditation probiert, aber da bin ich noch ganz am Anfang. Die Natur ist auf jeden Fall immer ziemlich gut zum Entspannen: spazieren gehen in der Natur, das Grüne …“
Diego 1
(Foto: Marcel Koehler)
Was tust du, um zur Ruhe zu kommen? – Diego, 24, aus Venezuela, lebt als Kellner in Wien: „Ganz ehrlich? Fitness. Ich mache Fitness, weil das für mich eine Ablenkung vom ganzen restlichen Tag ist. Da drehe ich mein Handy ab, und dann kann ich meine Ruhe finden.“
Janine 2
(Foto: Marcel Koehler)
Was tust du, um zur Ruhe zu kommen? – Janine, 20, Rezeptionistin aus Stall in Kärnten: „Mit Hundebabys spielen. Und einen Kakao trinken.“
Georg 1
(Foto: Marcel Koehler)
Was tust du, um zur Ruhe zu kommen? – Georg, 54, Wien, freiberuflicher Autor: „Schlafen. Ein gutes Buch lesen. Viel in der Natur sein, am Kahlenberg, im Wienerwald, schöne ausgedehnte Spaziergänge machen. Und ich geh auch sehr gerne Inline-Skaten auf der Donauinsel.“
Lisa 1
(Foto: Philipp Horak)
Was war die beste Entscheidung, die du in deinem Leben getroffen hast? – Lisa Gadenstätter, 41, Moderatorin, Zell am See: „Für mich war es sehr wichtig, mit 19 Jahren nach New York zu gehen und dort zu lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Grundsätzlich finde ich es immer wichtig, Entscheidungen zu treffen, auch wenn man im ersten Moment nicht weiß, ob es gut oder schlecht war. Irgendwann wird man aber erkennen, dass alle Entscheidungen im Leben genau so richtig und wichtig waren, wie man sie entschieden hat.“
Chiara 1
(Foto: Marcel Koehler)
Was war die beste Entscheidung, die du in deinem Leben getroffen hast? – Chiara, 37, Kellnerin, aus Italien, lebt und arbeitet in Wien – mit Baby Emil: „Die beste Entscheidung ist, der Veränderung einen Platz in meinem Leben einzuräumen. Jedes Mal etwas Neues zu probieren, wenn man das Gefühl hat, das wär’s wert. Das ist eine Entscheidung, die ich jeden Tag aufs Neue treffe: mich ständig zu verändern und nicht dieselbe zu bleiben.“
Diego 2
(Foto: Marcel Koehler)
Was war die beste Entscheidung, die du in deinem Leben getroffen hast? – Diego, 24, Kellner, aus Venezuela, lebt und arbeitet in Wien: „Ich habe vor ein paar Monaten meine Mutter verloren und ich glaube, die beste Entscheidung war, im Leben weiterzugehen. Dass ich nicht so traurig bleibe die ganze Zeit, dass ich nicht feststecke in dieser Situation. Ich glaube, das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.“
Felix 2
(Foto: Marcel Koehler)
Was war die beste Entscheidung, die du in deinem Leben getroffen hast? – Felix, 24, Chemie-Student, Wien: „Mir einen Kontrabass zuzulegen. Und nach Wien zu kommen. Beides hat mir viel eröffnet.“
Robert 1
(Foto: Marcel Koehler)
Was macht dich leicht und glücklich? – Robert, 47, Außendienst-Mitarbeiter, Steiermark: „Wenn ich meine kleine Tochter lachen sehe und herumalbern. Oder wenn meine großen Töchter noch ab und zu zu mir kommen und sich kurz herkuscheln – was sehr selten der Fall ist inzwischen, umso schöner ist es, wenn sie’s dann machen.“
Sabrina 1
(Foto: Marcel Koehler)
Was macht dich leicht und glücklich? – Sabrina, 26, Verkaufsassistentin, Sattledt: „Glücklich macht mich, wenn ich mit meinen Freunden unterwegs bin, mit meiner Familie, Zeit zum Entspannen habe, wenn ich draußen in der Natur bin und Sport mache – ja, einfach in Gesellschaft zu sein.“
Felix 1
(Foto: Marcel Koehler)
Was macht dich leicht und glücklich? – Felix, 24, Wien, Chemie-Student: „Schöne Begegnungen. So wie heute im Zug zum Beispiel auf der Heimfahrt nach Wien. Da hab ich eine klassische Gitarristin im Zug getroffen, die zu einem Vorspielen an der Musikschule gefahren ist. Die hat im Zug geübt und echt wunderschön gespielt. Da hatte ich eine sehr entspannte Zugfahrt. Musik ist überhaupt ein großer Punkt, der mich glücklich macht, also selber spielen oder hören. Und: Freunde treffen. Oder wenn man etwas geschafft hat, dann freut man sich auch.“
Saskia
(Foto: Marcel Koehler)
Was macht dich leicht und glücklich? –
Saskia, 41, Wien, Ärztin:
„Die Schönheit der Erde.“
Nicholas: „Die Mama.“
Bettina 3
(Foto: Philipp Schönauer)
Was bedeutet carpe diem für dich? – Bettina, 34, aus Baden, Künstlerin & Felix, 15 Monate: „Carpe diem bedeutet für mich, das Leben zu nützen und zu genießen. Seitdem Felix auf der Welt ist, ist mir so richtig bewusst geworden, wie schön das Leben und jeder Moment ist.“
Eduard 2
(Foto: Marcel Koehler)
Was bedeutet carpe diem für dich? – Eduard, 33, Englischlehrer aus den USA, lebt und arbeitet in Wien: „Für mich bedeutet das: Im Moment leben. Das Leben gerade jetzt genießen. Sich keine Sorgen um gestern oder morgen zu machen, denn gestern ist Vergangenheit – und morgen kommt sowieso von alleine. Sei jetzt glücklich! Und lebe aus der Fülle.“
Angela 1
(Foto: Marcel Koehler)
Was bedeutet denn carpe diem für dich? – Angela, 71, Apothekerin, Linz: „Nütze den Tag. Das heißt, ich teile meinen Tag ein, ich strukturiere ihn und hab bestimmte Aufgaben und Ziele, die ich mir vornehme.“
Zsanett 1
(Foto: Philipp Schönauer)
Was bedeutet carpe diem für dich? – Zsanett, 24 Jahre, aus Wien, freiberuflich: „Carpe diem bedeutet für mich, im Leben die gegebenen Chancen zu nützen und die Angst loszulassen. Zum Beispiel bin ich jetzt stolz auf mich, dass ich diesem Interview zugesagt habe, obwohl ich ständig Angst habe.“
Erich 2
(Foto: Marcel Koehler)
Was bedeutet carpe diem für dich? – Erich, 52, Zauberer, Clown und Techniker in der Chip-Entwicklung aus Graz: „Aus dem Tag was Schönes zu machen. Die Angebote des Lebens offen aufzunehmen. Seine eigenen Wesensmerkmale gut einzubringen, auf sich selbst aufzupassen, auf die Mitmenschen aufzupassen. Die Geschenke des Lebens zu sammeln. Ich sammle Momente. Ich bin ein Clown.“
Jana 1
(Foto: Philipp Schönauer)
Wie fühlt sich Liebe für dich an? – Jana, 23 Jahre, Wien, Yoga-Lehrerin: „Warm. Und wie nach Hause kommen, sich wohl und geborgen fühlen.“
Adam 1
(Foto: Philipp Schönauer)
Wie fühlt sich Liebe für dich an? – Adam, 31, Wien, Hypnotiseur: „Liebe fühlt sich für mich wie ein schöner Maimorgen an. Mitte Mai, wenn die Sonne aufgeht und der Tag so richtig frisch ist. Der Himmel ist blau, es ist nicht zu warm und nicht zu kalt und man hat das Gefühl, es ist ein frischer Neubeginn.“
Patricia 1
(Foto: Philipp Schönauer)
Wie fühlt sich Liebe für dich an? – Patricia, 28 Jahre, Wien, Innenarchitektin & angehende Pilatestrainierin: „Ich fühle diese ,Schmetterlinge im Bauch‘- Phase, und dann kommt das Gefühl von Nähe und Verständnis in allen Lebenslagen und eine feste Geborgenheit. Liebe bedeutet für mich nicht unbedingt, dass man sich gegenseitig glücklicher macht, sondern dass man füreinander da ist in den wichtigen Momenten des Lebens.“
Jasmin 1
(Foto: Marcel Koehler)
Wie fühlt sich Liebe für dich an? – Jasmin, 19, Kellnerin, Rangersdorf: „Wunderschön. Ich bin jetzt seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen. Das ist ein ganz besonderes Gefühl, wenn man von einer Person so genommen wird, wie man ist. Wenn man einfach man selber sein kann.“
Hannes 1
(Foto: Philipp Schönauer)
Wann hast du das letzte Mal über dich gelacht? – Hannes, 42, Wien, Geschäftsführer & Firmeninhaber: „Ich hab das letzte Mal schallend über mich gelacht, als ich abends nach der Arbeit mein Auto gesucht habe. Ich hatte den ganzen Tag Handy-Parkscheine ausgefüllt und bin dann draufgekommen, dass ich in der Tiefgarage geparkt hatte.“
Thomas
(Foto: Philipp Schönauer)
Wann hast du das letzte Mal über dich gelacht? – Thomas, 51, Wien, Kabarettist: „Das passiert öfter. Wenn man nicht über sich lachen kann, ist es in den meisten Fällen ausreichend, wenn man sich vor den Badezimmerspiegel stellt und ein paar Mal auf und ab hüpft.“
Bettina 1
(Foto: Philipp Schönauer)
Wann hast du das letzte Mal über dich gelacht? – Bettina, 34, aus Baden, Künstlerin & Bodypaint Artist, und Felix, 15 Monate: „Ich lache viel und gerne und oft über mich. Ich bin mehr die patscherte Person und finde, es wäre traurig, wenn man nicht über sich selbst lachen könnte.“
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