Wer sind deine Helden, Anna Gasser?

Die 27jährige Snowboard-Olympiasiegerin aus Kärnten stellt uns vier Menschen vor, die sie geprägt haben und bis heute inspirieren.
von red | 25. Juli 2019
Anna Gasser sw
Zeichnung: Caroline Marino

1. Profi-Snowboarder Mark McMorris:

„Mark lehrte mich, unter Druck besser zu werden. Mir imponiert, wie gut Mark im Wettkampf ist. Ich finde, er ist der mental stärkste Snowboarder der Welt. Mark hat sich schon zweimal schwer verletzt und ist beide Male noch stärker zurückgekommen. Von ihm lerne ich, wie man mit der Aufgabe wächst. Er hat eine besondere Art von Stärke, die von innen kommt. Die möchte ich für mich finden.“

2. Mutter Lisbeth Gasser:

„Mama brachte mir bei, Menschlichkeit und Herz zu bewahren. Von meiner Mutter habe ich gelernt, dass man die schönsten Siege mitunter nicht vor Dutzenden Mikrofonen, sondern in Gesprächen abseits der Piste feiert. Sie hat mir gezeigt, wie wichtig das Zwischenmenschliche ist, nicht nur im Sport. Meine Eltern haben mir vorgelebt, wie wichtig es ist, stets auf mein Herz zu hören und seinem Ruf zu folgen.“

3. Unternehmerin Donna Carpenter:

„Donna zeigte mir, was Mut ist. Sie setzt sich als Frau in einer männerdominierten Businesswelt durch, steht als CEO an der Spitze des Snowboardherstellers Burton. Donna besitzt großen Mut, sie tritt für Gleichberechtigung am Arbeitsplatz ein und kämpft für den Umweltschutz. Was mir auch gefällt: Sie ist eine Macherin und liebt den Frauen-Snowboard-Sport.“

4. Vater Peter Gasser:

„Papa lebte mir die Liebe zum Wettkampf vor. Meinem Vater verdanke ich meinen Kampfgeist. Er arbeitet als Kundenkontakter, früher war er Fußballer. Er hat mir die Liebe zum sportlichen Wettkampf eingeimpft. Ich hatte viele Gespräche mit meinen Eltern darüber, was einmal aus mir werden soll. Sie wollten, dass ich einen Beruf finde, der sich nicht wie ein Job anfühlt – und so ist es auch gekommen.“

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