Wie viel Kaffee ist eigentlich gesund?

Wissenschaftler haben gesundheitsfördernde Aspekte im Kaffee­genuss entdeckt.
von red
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Bild: Tyler Nix/Unsplash

Der aktuelle Stand: Antioxidanzien, Polyphenole und das Vitamin Niacin (B3) können Alzheimer vorbeugen und sogar unser Leben verlängern. Kaffee stärkt die Leber, er unterstützt die Verdauung und zügelt den Appetit – was beim Abnehmen helfen kann. Altbekannt: Das Koffein der braunen Bohne wirkt anregend und fördert die Konzentration.

Aber wie viel Kaffee ist tatsächlich gut für mich?

Die jüngste Studie der Queen Mary University of London behauptet, dass bis zu 25 Tassen Kaffee am Tag für die Herzgesundheit unbedenklich seien. Es gibt aber auch anders lautende Forscherthesen, denen zufolge Kaffee für unsere Gesundheit alles andere als gut ist.

Was stimmt nun?

Um eine klare Antwort zu finden, müssen wir uns in die Welt unserer Gene begeben. Denn es ist sehr wesentlich von den Genen abhängig, wie gut wir den Wachmacher vertragen. Das Gen CYP1A2 ist dafür verantwortlich, dass Koffein – das nicht nur anregend, sondern auch toxisch wirken kann – abgebaut wird, bevor es Schaden anrichtet.

Ist dieses Gen intakt, ist alles gut – allerdings ist das bei nur etwas weniger als der Hälfte aller Menschen in unseren Breiten der Fall.

Doch auch der Rest kann getrost aufatmen, denn bewusst und in Maßen genossen schaden uns Espresso, Cappuccino, Ristretto und Co keinesfalls.

Antwort von: DR. DANIEL WALLERSTORFER, Molekularbiologe und Nutrigenetiker

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